Weiter zum Hauptinhalt Weiter zum Fußbereich

Die ultimative Checkliste um Dich immer richtig gut gekleidet zu fühlen

34 Tipps für mehr Zufriedenheit mit Deiner Kleidung

„Ich wünsche mir mehr Zufriedenheit mit meiner Kleidung“

Ein schönes Ziel, aber was bedeutet das? 

Es ist ein sehr großes Ziel, das in Wirklichkeit aus etlichen kleinen Etappenzielen besteht, die in der Summe dazu beitragen, dass Du Dich in Deinem Kleiderschrank angekommen fühlst und Dich in Deiner Kleidung immer selbstbewusst und schön findest.

Was bedeutet „Zufriedenheit mit der eigenen Kleidung“?

Lass uns dieses große Ziel etwas genauer betrachten. Es bedeutet nämlich nicht für jede/n das Gleiche. 

Für eine Person kann mehr Zufriedenheit mit der eigenen Kleidung bedeuten, dass der Kleiderschrank möglichst leer ist, und nur die nötigsten Lieblingsteile darin hängen, die alle zusammenpassen, also eine Art Capsule Wardrobe.

Für eine andere Person kann Zufriedenheit mit der eigenen Kleidung bedeuten, dass man einen gut gefüllten, begehbaren Kleiderschrank hat, in dem aber alles übersichtlich und ordentlich sortiert ist.

Und für eine dritte Person ist es das Gefühl, seinen eigenen, ganz persönlichen Stil zu kennen und durch seine Kleidung zum Ausdruck zu bringen. Egal wie viel oder wenig Kleidung man besitzt.

 

Was bedeutet „Zufriedenheit mit der eigenen Kleidung“ für Dich?

Wie ist es bei Dir?

Was denkst Du würde bei Dir dazu führen, dass Du mit Deiner Kleidung endlich zufrieden bist?

Ich will Dir helfen, dieser Antwort auf die Spur zu kommen, indem ich Dir eine umfassende Checkliste zusammengestellt habe, mit allen Punkten, die Dir zu mehr Zufriedenheit mit Deiner Kleidung verhelfen können.

Das Gute ist, dass das große, wenig greifbare Ziel damit in viele, kleine Unterschritte unterteil ist. Und die Erreichung jedes einzelnen Unterziels wird dir ein Stück mehr Zufriedenheit geben.

Und wann Du Dein großes Ziel erreicht hast, entscheidest Du selbst.

Welche, und wieviele einzelne Punkte dazu nötig sind, ist Dein individuelles Empfinden. Es ist auch nicht wichtig, in welcher Reihenfolge Du die kleinen Unterziele erreichst. 

Beginne nach Deinem Gefühl mit der Sache, die Dir am Wichtigsten oder am Einfachsten erscheint und mache Dein Häkchen, wenn Du die Aufgabe in Deinen Augen erledigt hast.

Und dann frag Dich: „na, bist Du jetzt zufrieden?“

Nein, noch nicht?

Dann nimm Dir den nächsten Punkt vor! Bis die Zufriedenheit einsetzt...

"You will get there! I promise!"

34 Tipps, die Dir echte Zufriedenheit mit Deiner Kleidung bringen:

Ordnung und Funktionalität im Kleiderschrank

  • Saisonales Ausmisten: Entwickele eine Routine! Probiere zu Beginn jeder Saison (Frühling und Herbst) alle Deine Kleidungsstücke an. Was Dir nicht mehr passt, nicht mehr gefällt oder kaputt ist mistest Du aus. Wenn Du es zu Beginn der Saison machst, hast Du die Gelegenheit Sachen saisongerecht zu verkaufen oder zu spenden. Du wirst sie also schneller und einfacher los! 

  • Saisonale Anpassungen: Lagere saisonale Kleidung getrennt, um Platz zu sparen und den Überblick zu behalten.

  • Kategorisieren und Organisieren: Sortiere deine Kleidung nach Kategorien (z.B. Hosen, Oberteile, Kleider) und Farben. Nutze Schubladeneinsätze, Hängesysteme und Boxen für eine bessere Organisation.

  • Schranktüren nutzen: Verwende die Innenseiten der Schranktüren für zusätzliche Aufbewahrung, z.B. durch Haken für Accessoires

  • Pflege und Reparatur: Halte deine Kleidung in gutem Zustand, indem du sie regelmäßig pflegst und kleine Reparaturen sofort vornimmst.

  • Duftbeutel verwenden: Platziere Duftbeutel oder Lavendelsäckchen im Kleiderschrank, um deine Kleidung frisch duften zu lassen und Motten fernzuhalten.

  • Einheitliche Kleiderbügel verwenden: Nutze einheitliche Kleiderbügel für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild. Das spart Platz und sorgt für Übersichtlichkeit.

  • Doppelstangen installieren: Installiere ggf. eine zweite Stange im Kleiderschrank, um mehr hängende Kleidung unterzubringen und den vertikalen Raum optimal zu nutzen.

  • Häufig getragene Kleidung griffbereit halten: Platziere Kleidung, die du häufig trägst, an gut erreichbaren Stellen. Das spart Zeit und macht den Zugriff einfacher.

  • Beleuchtung verbessern: Sorge für eine gute Beleuchtung im Kleiderschrank, um alle Kleidungsstücke gut sehen zu können und nicht im Dunkeln nach dem richtigen Teil suchen zu müssen.

  • Outfit-Vorschläge vorbereiten: Hänge Outfits, die du regelmäßig trägst, zusammen an einen Kleiderbügel, um morgens schnell eine komplette Kombination zur Hand zu haben.

Die Wirkung von Farbe für Dich nutzen

  • Farbtyp bestimmen lassen: Wenn Du es schnell und unaufwendig möchtest, dann lass Deinen Farbtyp in einer Farbtypanalyse bestimmen. Übrigens, in meinem Online-Stilcoaching bekommst Du auch eine virtuelle Farbtypanalyse!

  • Komplimente nutzen: Bestimmt hat Dir schon mal jemand gesagt: „In dieser Bluse/Pulli siehst Du so frisch aus“ oder etwas ähnliches. Welches Teil war das? Welche Farbe hat es? Ist es eine grelle Farbe? Eine gedämpfte Farbe? Finde etwas über die Farben raus, die Du bereits besitzt und von denen Du weißt, dass Du darin gut aussiehst!
  • Farbmuster besorgen: Willst Du mehr über Deinen Farbtyp herausfinden und Deine besten Farben für Dich nutzen, dann besorge Dir ein Set farbige Stoffe und vergleiche ihre Wirkung an Deinem Gesicht. 
  • Gold/Silber-Test: Kaufe Dir eine erste Hilfe-Rettungsdecke mit einer silbernen und einer goldenen Seite. So hast Du eine große Fläche gold und silber, die Du an Deinem Gesicht testen kannst. Steht Dir gold besser, ist es wahrscheinlich, dass Du einen warmen Hautunterton hast. Steht Dir Silber besser, hast Du wahrscheinlich einen kühlen Hautunterton.
    Achtung: findest Du beide Seiten ziemlich schrecklich an Dir, dann ist es wahrscheinlich, dass Du ein gedämpfter Farbtyp bist und diese sehr glänzenden Oberflächen Dich optisch völlig überstrahlen. Findest Du beide Seiten gleich gut an Dir, dann hast Du wahrscheinlich einen ziemlich neutralen Hautunterton.
  • Akzente setzen: Bist Du Dir sehr unsicher darüber welche Farben Dir stehen, Du möchtest aber gerne mehr Farbe in Deine Garderobe bringen? Dann nutze farbige Accessoires, um Outfits spannender zu machen! Eine Handtasche, Gürtel, Socken oder Schuhe müssen nicht Deinem Farbtyp entsprechen um Dir gut zu stehen! Du trägst sie ja nicht am Gesicht!
  • Monochrome Farbwahl: Einfarbige Outfits erzeugen eine durchgehende Linie, die den Körper streckt, da keine optische Unterbrechung stattfindet. Nutze diese Wirkung von einheitlicher Farbwahl, wenn Du Dich optisch strecken möchtest.
  • Farbwahl bei den Schuhen: hautfarbene Schuhe verlängern optisch die Beine. Spitze Schuhe haben einen ähnlichen Effekt, während knöchelhohe Stiefel oder Schuhe mit Riemchen die Beine kürzer wirken lassen können.

Die Wirkung von Proportion für Dich nutzen

  • Körpertyp bestimmen: Willst Du die einfache, schnelle Variante um zu wissen, welche Silhouetten und Proportionen Dir stehen, dann lass Deinen Körpertyp bestimmen. Mache ich übrigens auch in meinen Online-Stilcoachings!

  • 1 Drittel, 2 Drittel: Unser Auge empfindet diese Proportion als wesentlich harmonischer als eine Aufteilung in zwei Hälften. Versuche Deine Outfits danach aufzubauen und Du wist die positive Auswirkung sofort bemerken!
  • Ausgleich schaffen: Je ausgeglichener Deine Proportionen sind, desto harmonischer wirken sie. Hast Du breite Schultern und schmale Hüften? Dann betone Deine Hüfte (z.B. mit einer Bundfaltenhose) und schon ist Deine Proportion ausgeglichener. Hast Du schmale Schultern und ein breites Becken? Dann versuche es doch mal mit Puffärmeln. Eigentlich ganz logisch…ein bisschen wie Geometrie.

  • Vertikale Linien verwenden: Vertikale Linien strecken den Körper und lassen dich größer und schlanker erscheinen. Möchtest Du Dich optisch strecken, wähle Kleidung mit vertikalen Streifen oder langen, offenen Jacken und Cardigans, die eine vertikale Linie erzeugen.
  • Volumen ausgleichen: Bist Du eine große Frau, dann trage nicht zu knappe Kleidung. Das lässt Dich noch größer wirken. Große Frauen können gut oversized Volumen tragen, ohne darin verloren auszusehen. Kleine, zarte Frauen hingegen wirken verloren, wenn sie zu voluminöse Kleidung tragen. Hier sind verkürzte Hosenformen und generell zierlichere Schnitte vorteilhaft.

 

Kenne die besten Outfits und Kombinationen aus Deinen Kleidungsstücken 

  • Capsule Wardrobe: Entwickle eine Capsule Wardrobe mit vielseitigen, kombinierbaren Kleidungsstücken, die dir eine Vielzahl von Outfits ermöglichen.
    Mein persönlicher Ansatz bei einer Capsule Wardrobe: Die Capsule Wardrobe muss nicht die einzige Kleidung in Deinem Schrank sein! Sie kann als Basis-Kapsel innerhalb Deines Kleiderschranks funktionieren, auch wenn Du noch einige andere Kleidungsstücke besitzt!

  • Stilboard: Lege Dir auf Pinterest ein Stilboard an, auf dem Du Outfitinspirationen ganz in Deinem persönlichen Kleidungs-Stil sammelst. Du kannst es beliebig erweitern und dir dort jederzeit Anregung suchen, wenn Du grad eine Mode-Flaute hast.

  • Outfit-Planung: Wenn Du ein Outfit trägst, das dir gut gefällt, dann mache unbedingt ein Foto davon! Sammele alle Outfit-Fotos in einem Ordner. So hast Du ein Foto-Archiv, mit dem Du Deine Outfits im Voraus planen kannst, um morgens Zeit zu sparen oder für Reisen zu packen.

  • Mix and Match: Experimentiere immer wieder mit deinen Kleidungsstücken. Nimm Dir mal eine halbe Stunde Zeit und probiere aktiv neue Kombinationen zu finden, die Du bisher noch nicht getragen hast. Klingt banal, ist aber ein echter Gamechanger, wenn man sich wirklich mal in Ruhe mit seiner Kleidung beschäftigt!

 

Kenne nützliche modische Stilmittel und Styling-Tricks

  • Accessoires nutzen: Verwende Accessoires wie Schals, Schmuck, Gürtel und Taschen, um deinem Outfit das gewisse Etwas zu verleihen.

  • Layering: Setze auf Layering-Techniken, um deinem Look Tiefe zu verleihen und gleichzeitig funktional zu sein.

  • Mustermix: Lerne, wie du Muster geschickt kombinierst, um spannende und einzigartige Outfits zu kreieren. Man kann sehr unterschiedlich Muster miteinander kombinieren, solange sie eine farbliche Verbindung haben!

  • Stilmix: Kombiniere Deine Outfits nicht immer komplett in einem Stil. Du kannst Spannung erzeugen, indem Du den Stil bewusst brichst. Ein Blümchenkleid mit einer Army-Jacke. Ein mädchenhafter Tüllrock mit einem Herren-Jacket. Zwei Beispiele, wie Du gekonnt einen Stilbruch erzeugen kannst. So werden Dir Deine Outfits einfach mehr Spaß machen!

  • Oberflächen und Materialien variieren: Was denkst Du sieht spannender aus? Eine leichte blaue Baumwollhose mit einem blauen Baumwoll-T-Shirt, oder eine blaue, glänzende Satinhose mit einem leichten blauen Strick-Top? Beide Outfits wären von oben bis unten blau. Aber das Outfit mit der Satinhose und dem Stricktop hat zwei völlig unterschiedliche Oberflächen, was die Optik des Outfits extrem aufwerten wird und viel interessanter aussehen lässt.

  • Liebe zum Detail: Krempel mal die Ärmel Deiner Bluse etwas hoch, lasse einen oder zwei Knöpfe Deiner Strickjacke offen, steck Deinen Pullover vorne etwas in den Hosenbund. Solche kleinen Styling-Hacks, von denen es natürliche noch etliche weitere gibt, lassen Outfits einfach gestylter aussehen, und die Trägerin bekommt sofort mehr von diesem „sie sieht so unangestrengt lässig aus“. Finde Deine liebsten Styling-hacks und setze sie bewusst um!

  • Körperhaltung und Selbstbewusstsein: Denke daran, dass deine Haltung und dein Selbstbewusstsein maßgeblich dazu beitragen, wie deine Kleidung an dir wirkt. Trage alles mit Stolz und einem Lächeln.

Puh! Jetzt ist meine Liste komplett! Oder fällt Dir noch was ein? Lass es mich gerne wissen!

 

Mein Tipp: Drucke Dir die Liste aus und mache an jeden Punkt ein Häkchen, den Du für Dich umgesetzt hast!

 

Stilvolle und ordentliche Grüße,


Deine Lotte

Teile diesen Beitrag mit einem Klick: