Weiter zum Hauptinhalt Weiter zum Fußbereich

So kommst Du mit weniger Platz aus, den Du aber perfekt nutzt

Kleine Wohnungen richtig einrichten!

Wieviel Platz wünschst Du Dir zum Leben?

Ein Garten wäre schön, oder mindestens ein Balkon!
Ein Gästezimmer, das ich als Arbeitszimmer nutzen kann wäre auch optimal! 
Am Stadtrand, oder in einem lahmen Vorort will ich aber keines Falls leben!

Träum weiter, Baby!

 

Wer kann sich das in einer Stadt heute noch leisten? Viel wichtiger und zeitgemäßer, als die Frage, wieviel Platz Du Dir wünscht, ist doch die Frage, wie kann ich eigentlich eine kleine Wohnung einrichten, um Lebensraum zu haben, in dem ich mich nicht beengt fühle und komfortabel Platz für all meine Sachen habe? 

Der vorhandene Platz muss eben besser und schlauer ausgenutzt werden!

Man sollte aufhören, Wohnfläche nur in Quadratmetern zu denken. Die meisten Wohnungen bergen wertvolle Kubikmeter, die man bei der Einrichtung unbedingt mit einbeziehen muss!

Aber wie geht man die Raumplanung an?

Hier bekommst Du Anregungen, wie Du Deine Einrichtung so planen kannst, dass auch Deine kleine Wohnung Dir möglichst viel Platz zum Leben und trotzdem ausreichend Stauraum bietet!

Das Wichtigste vorweg:

Hinterfrage, welche Dinge Du wirklich brauchst!! Denn viel Stauraum zu schaffen, für viel Kram, den Du eigentlich nicht brauchst, macht einfach keinen Sinn! Ausmisten ist also angesagt!!

Gehen wir also von der Situation aus, dass Du Dich von unnötigem Ballast befreit hast und nun nach smarten Lösungen suchst, Deine kleine Wohnung richtig praktisch, schön und effizient einzurichten.

Egal ob Du vor dem Umzug Deine Einrichtung neu planst, oder die bestehende Wohnung umplanen möchtest. Um Deine Zimmereinrichtung nachhaltig zu planen, kannst Du nach folgenden Schritten vorgehen:

Stauraumplanung

Fertige eine Liste aller Kategorien an, die Du in Deiner Wohnung unterbringen willst, und wieviel Platz diese brauchen. So weißt Du genau, wieviel Stauraum Du wofür brauchst.
Zum Beispiel:

  • Wieviele Meter Hängefläche brauche ich im Kleiderschrank? 
  • Wieviele Meter Bücherregal nehmen meine Bücher ein?
  • Wieviele paar Schuhe besitze ich?

    usw.....

Diese Stauraumplanung wird Dir Überraschungen ersparen. Schließlich möchtest Du nicht im Nachhinein feststellen, dass Deine ganzen Bücher gar nicht ins geplante Regal passen!

Notiere Dir auch, welche Gegenstände Du alltäglich nutzt, und die somit leicht zugänglich aufbewahrt werden müssen. Welche Dinge dürfen auch etwas schwerer zu erreichen sein, und welche möchtest Du nicht sichtbar aufbewahren.

Nun überlegst Du, welche Möbel Du besitzt, welche Du davon behalten möchtest oder musst, und welche eventuell auch weichen dürfen!

Vorhandene Möblierung planen

Nimm Dir den Grundriss Deiner Wohnung zur Hand, oder beschaffe ihn Dir falls er nicht vorliegt. Zeichne Dir im richtigen Maßstab alle Möbel die Du weiterhin in Deine Einrichtung integrieren möchtest, in der "Draufsicht" auf Papier und schneide sie aus!

Nun kannst Du Deine Einrichtung planen, indem Du alle Möbelstücke nach Lust und Laune hin- und herschiebst. Lass Dich nicht von Nutzungszwecken einengen, die Räumen traditionell zugewiesen werden.

Es ist nirgendwo festgelegt, dass das Wohnzimmer immer der größte Raum sein muss, und dass Dein Bett in einem abgetrennten und einzig dafür vorgesehenen Raum stehen soll! 

Auch ein Kleiderschrank muss nicht zwingend im Schlafzimmer stehen. Ein Home-Office ist am besten dort aufgehoben, wo zur Arbeitszeit am meisten Ruhe herrscht!

Überlege Dir genau, was Deine persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen sind, und wie Du diesen bei Deiner Raumplanung am Besten entgegenkommst!

Neue Möbel und Stauräume planen

Du kannst die neuen Möbel und Stauräume auch gleichzeitig mit den vorhandenen Möbeln planen, oder auch zuerst! We Du es am einfachsten findest.

In diesem Step überlegst Du, was an Möbeln und Stauräumen noch fehlt, und wo diese untergebracht werden können.

Hier ist es auch wichtig, dich von traditionellen Einrichtungs-Vorstellungen zu befreien, und neue Ideen, wie Du Räume am besten nutzen kannst, mitzubedenken!

Dazu gebe ich Dir hier eine Liste mit vielen Einrichtungstipps für kleine Wohnungen, die Du bei Deiner Raumplanung zu Rate ziehen kannst, um den vorhandenen Platz richtig zu nutzen!

Möbel müssen nicht immer an der Wand stehen!

Das ist ein Mantra, das Dir jeder Interior Designer vorbetet! Nutze den vorhandenen Raum besser aus, indem Du das Sofa, ein Regal oder Tisch innerhalb des Raums platzierst. So können Zonen und Abtrennungen gebildet werden. Das ermöglicht es Dir, einem Raum mehrere Zwecke zuzuschreiben. Hier siehst Du zwei Beispiele:

Nutze die Räume unter und über Möbeln aus!

Hast Du hohe Räume, kann auch über einem Sideboard oder einer Kommode die verbleibende Raumhöhe voll genutzt werden! Hier können hängende Regale, Kleiderstangen und auch Haken, Platz für viele Gegenstände bieten. 

Der Platz unter Betten, Tischen oder auch Sofas kann praktisch genutzt werden. Zum Beispiel: Bettkästen unter Betten, oder Betten mit integriertem Stauraum. Hochbetten mit Arbeitsplätzen oder Sitzecken darunter. Sofas, die auf ein Plateau gestellt werden, in das Schubladen oder Regalfächer integriert sind.
Werde kreativ bei der Planung Deiner Einrichtung, damit Du den  vorhandenen Platz besser auszunutzt.

Nutze die vorhandene Raumhöhe voll aus!

Wenn Du einen Schrank oder ein Regal kaufst, trau Dich, dieses zimmerhoch zu machen!

Die Angst, das Möbelstück könnte zu massiv wirken, ist unbegründet. Je mehr ein Möbel mit der Wand verschmilzt, desto unauffälliger ist es.
Wichtiger ist es, die Farbwahl und die Tiefe zu beachten! Nicht zu tief (Kleiderschränke gibt es schon mit 40-50cm Tiefe) und wenig farblicher Kontrast zur Umgebung!

Bedenke bei zimmerhohen Möbeln nur genau, was Du in den oberen Bereichen unterbringst. Es sollten keine täglich oder oft genutzten Gegenstände sein. Mit diesem Stauraum kannst Du aber gut einen feuchten, oder nicht vorhandenen Keller ersetzen!

Hohe Räume lassen sich auch durch Regal-Bretter oder andere Stauraum-Möbel oberhalb der Türhöhe gut nutzen. In der typischen, länglichen Altbau-Gästetoilette bietet eine Zwischenebene oberhalb der Türe, viel Platz für Vorräte, Koffer oder saisonal genutzte Gegenstände!

 

Setze auf flexible und modulare Möbel

Alles, was sich erweitern, umbauen, einklappen, oder leicht verschieben lässt, ist eine nachhaltige Lösung für Deine Einrichtung!

Ein Arbeitsplatz muss nicht 24 Stunden Teil Deiner Wohnlandschaft sein. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen verstaubar oder mobil zu gestalten.
Auch Betten müssen nicht unbedingt ein eigenes Zimmer belegen!
Ein Einzelbett kann tagsüber auch zum Sofa werden und sogar Doppelbetten können in Schubladen verschwinden.

Für solche Lösungen wirst Du wahrscheinlich einen Schreiner brauchen, was natürlich ein größerer finanzieller Aufwand ist, aber wenn Du Dir dadurch die Miete für ein zusätzliches Zimmer sparst, kann es auch die günstigere Alternative sein!

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, die Du nutzen kannst um Deine kleine Wohnung richtig einzurichten um möglichst viel Platz zum Leben und genug Stauraum zu haben. 

Eine Inspirationsquelle, die ich selbst gerne nutze, wenn es um die Einrichtung kleiner Wohnungen geht, ist dieser Youtube-Kanal: Never Too Small

und dieses Buch von Sabine Stiller: Aus 4 Zimmern mach 6 Räume*

Be inspired!

Deine Lotte

 

Du hängst fest in Deinem Einrichtungsprojekt, oder hast keine Lust oder Zeit eine so detaillierte Planung selbst zu machen?

Nutze meine Online Einrichtungsberatung um Dir die Raumplanung zu erleichtern. Ich erstelle maßstabsgetreue 3D-Visualisierungen für Dich, wie Du sie oben auf den Bildern im Artikel siehst. Sie helfen Dir, eine realistische Vorstellung der geplanten Einrichtung zu bekommen und böse Überraschungen zu vermeiden.

Lass Dir ein individuelles Angebot von mir erstellen. Egal ob für ein einzelnes Zimmer oder die ganze Wohnung!

Dieser Text enthält Affiliate-Links (mit * gekennzeichnet). Wenn Du Produkte über diese Links kaufst, entstehen keinerlei zusätzliche Kosten für Dich! Ich verdiene eine kleine Provision mit Deinem Kauf. Ich empfehle nur Produkte von deren Nutzen ich selbst überzeugt bin!